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Pressestimmen

zu den Jugendporträts Eigentlich sind wir gut drauf.
Jugendliche über Heute und Morgen,
Leben und Liebe, Lust und Frust.

Mit einem Vorwort von Jan-Uwe Rogge
Erschienen Juni 1999 als Sachbuch im Rowohlt
Taschenbuch Verlag, 256 Seiten, Zweifarbdruck.
Euro 9,90 - ISBN 3 499 60777 8

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Ein Buch für Erwachsene
Jugendliche erzählen, wie sie drauf sind und wie Erwachsene auf sie wirken
... und für Jugendliche
Echt cool zu blättern und zu lesen. Wenn Du weißt, daß es anderen so ähnlich geht wie Dir, fühlst Du Dich einfach besser.

Fragen über Fragen ...

Warum

 

sind Großeltern die besseren Eltern?
Was ist ein guter Lehrer?
Warum ist unsere Schulbildung von vorgestern?
Warum soll ich mir als Mädchen
die Beine rasieren?
Warum bringt Ladendiebstahl nichts?
Warum ist
Ausländerfeindlichkeit
voll scheiße?

Warum ist es so schwer, sich als Schwuler zu outen?
Welche Hautfarbe hat Gott?

... und viele ehrliche Antworten in diesem Buch.

Dieses Buch will einen Anstoß geben, der Jugend zuzuhören
und sie wirklich ernst zu nehmen, so wie sie ist.

Die Fotografien und Gesprächsaufzeichnungen entstanden jeweils während eines Interview-Termins.
Anschließend wurden die Texte vom Autor im O-Ton formuliert und mit den Jugendlichen abgestimmt.

 

Vorwort des Autors:

In den vergangenen Jahren sind unsere »Kids« zunehmend in die Schlagzeilen geraten. »Was ist los mit unserer Jugend?« sorgen sich immer mehr Eltern, Lehrer und viele andere in Verantwortung stehende Menschen, die in irgendeiner Form betroffen sind.

Als Lehrer an einem Hamburger Gymnasium nehme ich seit Jahren das Aufwachsen zukünftiger Generationen wahr. Als Fotograf und Autor habe ich mich nun dieser mich unmittelbar berührenden Thematik gewidmet. In meinen fotografischen Porträts und Texten zeige ich Kinder und Jugendliche so, wie sie sich mir geöffnet haben.

Die Autorität von Elternhaus, Staat und Kirche hat seit der antiautoritären Bewegung weiterhin an Glaubwürdigkeit verloren. Die permanenten Gewaltdarstellungen in den Medien haben ihr übriges getan: Sie sind im Alltagsleben der Jugendlichen auf erschreckende Weise Wirklichkeit geworden — und ein Ende ist nicht absehbar. Hohe Arbeitslosenzahlen, Politik-, Wirtschafts- und Umweltskandale sowie die Zunahme bedrohlicher Krankheiten trüben die Zukunftsaussichten der Heranwachsenden enorm.

Aber sind unsere »Kids« tatsächlich so schlimm, wie die sogenannte öffentliche Meinung oft behauptet? Der Großteil der Kinder und Jugendlichen erscheint mir eher erstaunlich normal und wirkt, im Vergleich zu früheren Generationen, sogar erheblich reifer. Eltern, Lehrer und andere Vorbilder werden erfolgreich durchschaut und können verständlicherweise nicht mehr so recht ernst genommen werden. Die ewige Erwachsenenfrage: »Was ist los mit unserer Jugend?« sollte also besser lauten: »Was ist los mit uns Erwachsenen?«

An zahlreichen positiven und negativen Schilderungen der Porträtierten wird deutlich, wie sich Kinder und Jugendliche ihre erwachsenen Vorbilder wünschen: einen Vater, auf den Verlaß ist; eine Mutter, die nicht immer gleich losschreit; einen Lehrer, der humorvoll ist und streng zugleich; einen Polizisten, der bei Gewalt nicht wegsieht; einen Politiker, der sein Versprechen hält ...

 

Inhaltsverzeichnis

Die unterstrichenen Namen
entsprechen den Bildern des Menüs
und lassen sich auch von hier aus öffnen.


Klicken Sie auf die unterstrichenen Namen.

Frech oder Strebsam
Leona Thavila, 9

Siros, 11
Noah, 9
Anabel, 11
Ulf, 11
Oguz, 13

Pubertät und erste Liebe
Julia
, 13
Marius, 14
Tatjana, 12
Daniel, 14

Auf dem Weg
Andreas, 16
Sven, 17
Sebastian, 16
Bursche, 17

Mädchen; stark und nachdenklich Lisa, 17
Jenny, 19
Birte, 18
Antje, 18

Gesellschaft, Sex und Religion
Houng, 16
Pooria, 17
Arefeh, 18
Franklin, 20
Gabriela, 19

Im Konflikt mit sich und anderen
Stephan, 15
Angela, 13
Karen, 18
Pablo, 19
Bobo,
20
Sandra, 17

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