Babys

machen Mütter stark
Jörg Otto Meier
 
Frauen über Schwangerschaft und Geburt, Väter und Kinder

 

 

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Ab Oktober 2000 überall im Buchhandel oder im Internet.

 

Pressestimmen

Journal für die Frau
1/2001 - 27. Dezember 2000

Schwangerschaft und Geburt sind noch viel aufregender, als sich Frauen das vorstellen.
Frauen möchten wissen, wie es ist, Mutter zu werden. In seinem neuen Buch "Babys machen Mütter stark" porträtiert der Autor und Fotograf Jörg Otto Meier 16 Frauen, die offen ihre zum Teil dramatischen Geschichten rund um die Schwangerschaft erzählen. Wie zum Beispiel die Geschichte von Sabine, die bei der Ankunft ihres Sohnes dachte: "Oh, ist der warm, dieser kleine Mensch." Oder Katinka, die sich wundert, welche Kräfte die Geburt in ihr mobilisiert hat. Ein Buch, das berührt und Mut macht.

 
Rheinischer Merkur
18. Mai 2001
Starke Gefühle haben sie jedenfalls, diese Mütter. Was aber den Titel des Buchs angeht: "Babys machen Mütter stark", da trifft der lakonische Kommentar einer Mutter: "Aber es bleibt ihnen ja gar nichts anderes übrig."
Sechzehn Frauen verwandeln sich in Mütter - eine ganz alltägliche, aber grandios erstaunliche Metamorphose, ähnlich der einer Raupe zum Falter. Nur dass Mütter meist nicht gerade wie Schmetterlinge aussehen und schon gar nicht auf Blumenwiesen Nektar saugen.

Die Umstände reichen von glücklich bis katastrophal. Es wird erzählt von heiß ersehnten Wunschkindern und liebenswürdigen Vätern, aber eben auch von sterbenden Säuglingen und albtraumhaften Beziehungen. Und vom Umgang mit diesen sehr existenziellen Herausforderungen. Das alles im erzählerischen Tonfall, unprätentiös, in der eigenen Sprache der Frauen, und so ist das Werk ein Sammelsurium von Jargons der unterschiedlichsten sozialen Sphären. Man bekommt den Eindruck, dass Elternglück sich nicht an der finanziellen Situation, am Status oder am Alter festmacht.
Unbedingt empfehlenswert ist die Lektüre für jeden, der sein Leben für schwierig hält - einfach so zum Vergleich. Aber auch für Mütter und Väter in jedem Aggregatzustand - werdend oder planend, schon über ihr Produkt gebeugt oder im "Ruhestand". Es ist nämlich immer beruhigend zu sehen, dass andere sich auch schwer tun mit der so großen Veränderung. Und dass die Liebe zum eigenen Kind bei aller Verzweiflung ein gewaltiger Motor ist.

"Big Brother" zu sehen ist bei aller vermeintlichen Offenheit nicht annähernd so intensiv und erkenntnisträchtig, wie in das ungeschminkte Privatleben dieser sechzehn Frauen zu schauen. Denn diese Mütter sind nicht nur berührend offen, sondern sie erzählen von einem fundamental wichtigen Ereignis ihres Lebens. Mutter werden ist ein Wendepunkt mit integriertem Reifungsprozess. Alle Frauen erlangen in diesem Moment echte Größe. Deshalb hat das Buch eine Wucht, der man sich schwer entziehen kann. Man lernt beim Lesen etwas über das Leben. Nicht über die schöne Welt von Glamour, Fun und Erfolg, in der man sich räkeln müsste, um halbwegs angesagt zu sein. Sondern über die Realität voll Aufgaben, Existenznot, Liebe und unbemerktem alltäglichem Heldentum. Jene Realität, in deren Zentrum ein "Wir" steht - und die man über das Buch lieben lernen kann.

Jörg Otto Meier, der Herausgeber, ist Fotograf. Verständlicherweise konnte er nicht widerstehen, die Mütter mit ihren Kindern in klassischen Madonnenposen zu verewigen. Das sieht sich immer hübsch und ist ein besonderes Amüsement für die Freunde der Mariendarstellungen in der Kunstgeschichte. Man denkt bei Meiers Mutter/Kind-Bilderfülle leicht an Giovanni Bellinis zahllose hübsche venezianische Madonnen-Mamas mit Kind.

Überflüssig ist lediglich das Einleitungskapitel: eine Eloge des Herausgebers und seiner Anhänger auf das Werk an sich. Wer nach der Lektüre noch nicht wissen sollte, warum er das Buch gekauft hat, findet hier endlich massenhaft Argumente. Es wird niemand darauf angewiesen sein.
Eva Liebendörfer

sh:z magazin
8. Mai 2001
... Meier lässt Frauen erzählen, ohne einzugreifen. Er wertet nicht. Durch den unverfälschten Wortlaut erhalten die Berichte über Muttergefühle, Mutterglück und die Zweifel ihren ganz eigenen Reiz. ...

Dresdner Neueste Nachrichten
20. April 2001
"
Es bleibt ihnen ja gar nichts anderes übrig" soll Antje, eine der 16 Mütter, die Jörg Otto Meier in "Babys machen Mütter stark" zu Wort kommen lässt, den Titel kommentiert haben. Da ist sicherlich etwas dran, dennoch vermittelt das Buch tatsächlich etwas von jener ganz besonderen Stärke, die der Nachwuchs den unterschiedlichsten Frauen beschert. Und das jenseits mystischer Verklärung oder gar neokonservativer Ideologien.

Jörg Otto Meier ist Hamburg, ausgebildeter Lehrer, seit Jahren auch als Buchautor und Fotograf tätig. Seine Stärke ist ganz offensichtlich das Zuhören, denn die Frauen in "Babys machen Mütter stark" erzählen so unbefangen und ehrlich drauflos, als würden sie die Geschichte ihrer Beziehungen, Schwangerschaften und Geburten einem guten Freund unter vier Augen mitteilen. Häufig fragt man sich während des Lesens: War ihnen nicht bewusst, dass ihre Aussagen mitsamt Foto in einem Buch erscheinen werden? Dabei ist die Darstellung alles andere als voyeuristisch, vielmehr bei aller Intimität sehr einfühlsam und unaufgeregt. 16 Frauen von 23 bis 42, von der Nur-Mutter bis zur karriereorientierten Managerin, von der ungelernten Gelegenheitsputzfrau bis zur selbständigen Psychologin - diese Frauen verbindet nicht viel. Außer den großen Gefühlen, die Schwangerschaft, Geburt, und Zusammenleben mit ihrem Kind auslösten.

... Manches an diesen authentischen Protokollen stößt einem quer auf, mitunter möchte man die eine oder andere Frau fragen, ob sie das denn wirklich so meint - dennoch ist die Stärke des Buches gerade darin zu sehen, dass Jörg Otto Meier alles so stehen lässt, wie es gesagt wurde. Es geht eben um Authentizität - und die wird erreicht. So stark, dass sich die zweifelnde Nicht-Mutter fragt, warum seit Anbeginn aller Zeiten Frauen sich diese Prozedur der Geburt antun, diese Schmerzen, die von allen als die schlimmsten ihres Lebens beschrieben werden. Und wie es kommt, dass ebenso unisono alle erklären, diese Qual wäre so schnell wieder vergessen? Ein Buch, das neugierig macht - auf Kinder, Mütter und Väter.
Beate Baum

Ostsee Zeitung
25. / 24. Februar 2001
... Mit erstaunlicher Offenheit erzählen die jungen Frauen ihre oft dramatischen Geschichten rund um Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach. Einfühlsame Fotografien, die kurz vor den Gesprächen entstanden, zeigen die Frauen mit ihren Babys.
Für werdende Mütter ist dieses Buch eine wahre Fundgrube, denn die vermittelten Informationen belehren nicht, sondern es werden Erfahrungen weitergegeben. Sie zeigen, dass jede Frau ihren eigenen Weg finden muss und finden wird, wie schwierig die zu bewältigende Situation auch sein mag.
Auch werdende und junge Väter ziehen Gewinn aus den Äußerungen der Frauen über das, was ihnen an ihrem Partner gefallen hat. Sie finden Anregungen für das eigene Handeln und das Entdecken von Wünschen.

Berliner Morgenpost
10. Februar 2001
Tipp der Woche: Starke Mütter
Katja, 31, zwischen ihrem Beruf als PR-Managerin und ihrer Rolle als Mutter hin- und hergerissen. Monika, 29, die von den mühseligen Hormontherapien erzählt, die endlich doch zur Befruchtung führten. Zwei von 16 "frischgebackenen" Müttern mit 16 Babys und 16 Lebensgeschichten aus dem Band "Babys machen Mütter stark" des Hamburger Autors und Fotografen Jörg Otto Meier. Meier lässt jede Frau die Schwerpunkte beim Erzählen dort machen, wo sie es möchte, bei dem Thema Kinderwunsch oder der eigenen Kindheit, Schwangerschaft oder Partnerschaft, Geburt oder die erste Zeit mit dem Kind. Gerade für werdende und junge Eltern ist dieser einfühlsam und auch fotografisch anschaulich geratene Sammelband eine interessante Lektüre.
ge

Nürnberger Zeitung
10. Februar 2001
... Meiers Spezialität sind Porträts, die den Menschen so authentisch wie möglich erfassen wollen. ... oft ergänzen sich Wort und Bild, manchmal fügt das Bild sogar noch eine stumme Botschaft dazu. Profanes wie Gewichtszunahme und Alltagsorganisation liefert griffige Informationen für werdende oder frische Mütter. Doch auch die Gefühlslagen spielen eine große Rolle. Da geht es um anfängliche Ablehnung, um Todesangst, um Kindsverluste.
Gerade die Buntheit der Auswahl schafft ein rundes Bild: Alle möglichen Berufe sind vertreten, die Frauen sind 23 bis 42 Jahre alt. Sie haben eines oder mehrere Kinder. Ihre Schwangerschaften waren 'Unfälle' oder künstliche Befruchtungen, die Geburt verlief problemlos oder hochdramatisch. Auf jeden Fall wirken die Frauen ehrlich. Jörg Otto Meier hat es geschafft, dass sich die Mütter öffnen, ihm vertrauen, sich nicht als "Über-Mamis" darstellen.
... es kommt auch eine gewisse esoterische Ebene in das Buch. Es geht um Ganzheit, um das Er-Leben von Kindern, den Kreislauf von Gebären und Sterben. ...
Isabel Strohschein

Lübecker Nachrichten
11. Januar 2001
... "Ganz normale Mütter" schildern, wie sie ihre Schwangerschaft erlebten, wie die Geburt des Kindes ihr Leben veränderte, welche Auswirkungen der Familienzuwachs auf die Partnerschaft hatte. Meier lässt die Frauen reden: spontan und unverfälscht, manchmal auch schonungslos gegenüber sich selbst. So berichtet Katinka von ihren vier Abtreibungen, und auch Manja schildert durchaus mutig die mitunter haarsträubenden Zustände in ihrer mittlerweile zehnköpfigen Familie (die bis zu 45 Haustiere nicht eingerechnet).
Werdende oder junge Mütter und auch ihre Partner werden die Berichte mit viel Interesse lesen: Sie kennen die thematisierten Ängste und Probleme nur zu genau. Ängstliche oder verunsicherte Schwangere sollten vielleicht die Kapitel auslassen, in denen die Frauen über Fehlgeburten, behinderte oder gestorbene Kinder berichten. Diese Geschichten könnten ihnen an die Nieren gehen. Aber zugleich machen die Berichte auch Mut - und wecken den Respekt vor der ganz persönlichen Kompetenz werdender und junger Mütter.
sab

Österreichische Hebammenzeitung
Ausgabe 06/2000
Ich muss gestehen, der Titel hat mich erst mal stutzig werden lassen. Was ist mit den Frauen, die sich nun überhaupt nicht stark fühlen, sondern überfordert und verunsichert? Schon wieder so ein Mutter-Erfolgs-Story-Buch? Doch die Frauen berichten auch von ihren Tiefs und ihren Problemen, und das ist sicher beruhigend und ermutigend: "Dann werd ich's auch schaffen!"
16 Mütter mit ihren Kindern unter einem Jahr stellen sich hier vor. Für (werdende) Eltern eine Möglichkeit, sich anregen zu lassen, Neues zu erfahren und den eigenen Weg bewusster zu gestalten. Für mich als Hebamme eine gute Gelegenheit zu erfahren, wie die psychische und soziale Situation unterschiedlicher Frauen im Jahr 2000 aussehen kann und wie die Schwangerschaftsbetreuung, Geburts- und Nachbetreuung funktioniert (bzw. manchmal nicht funktioniert) ...

Dorothea Rüb

Hamburger Morgenpost
7. November 2000
16.034 kleine Hamburger kamen 1999 zur Welt: im Krankenhaus, zu Hause und sogar im Wasser. Sie wurden in die typischen Zwei-Kind-Familien geboren, oder sie wachsen nur bei der Mama auf. Überall gibt es Sorgen, Probleme - und zu wenig Schlaf. Aber fast immer überwiegt die Freude über den Neubürger. So auch bei den 16 Müttern, die der Autor und Fotograf Jörg Otto Meier in seinem Buch "Babys machen Mütter stark" porträtiert hat.

Brigitte
Buchtipp, Oktober 2000
Eigentlich wünschte sich Katja ein Kind. Aber sie wollte nicht auf ihre Karriere verzichten. Dann wurde sie schwanger. Und heute ist sie heilfroh, dass Franca sich durchgeboxt hat. Jörg Otto Meier lässt in seinem Buch Mütter zu Wort kommen. Sie erzählen von Ängsten, Erwartungen und Glücksgefühlen vor und nach der Geburt. Und sie machen Mut zum Kinderkriegen.

Hebammenforum
Februar 2001
... Ein Geschenk für Schwangere, denen diese sehr unterschiedlichen Berichte Mut machen können, ihren eigenen Weg zu finden. Für junge Mütter vielleicht eine Anregung, die eigene Geschichte für ihr Kind aufzuzeichnen. Ein schönes Lesebuch für Hebammen, die versuchen, die ureigene Kompetenz der Frauen zu stärken und sich selbst nicht so wichtig zu nehmen.
Johanna Heller, Erfurt

Eimsbüttler Wochenblatt
8. Februar 2001
... In seinem Buch "Babys machen Mütter stark" hat der Autor Erfahrungen von Müttern zusammengetragen. Frauen berichten über Schwangerschaft, Geburt, Väter und Kinder. Das Buch ist eine Fundgrube: Hier sind Geschichten zu finden, wie sie nur das Leben schreibt. Die Frauen nehmen kein Blatt vor den Mund, erzählen "locker vom Hocker" - auch sehr persönliche Dinge. Das ist unterhaltsam und für werdende Mütter und Väter äußerst lehrreich, denn mit Sicherheit sind die auftauchenden Probleme, die ein Baby mit sich bringt, ähnlich. Und da lohnt es sich schon, vorher einmal zu schauen, was da alles auf einen zukommt. Keine Frage: Grundtendenz der Mütter ist positiv. Alle finden ihre Babys klasse, sehen das neue Leben als eine echte Bereicherung an. ...
Arndt Prenzel

Harburger Anzeigen und Nachrichten
10. März 2001
Jörg Otto Meier, Autor und Fotograf aus Hamburg, trägt mit seinem neuen Buch, "Babys machen Mütter stark" dazu bei, diesen Wissensdurst junger Mütter zu befriedigen. Er hat 17 Frauen zu Schwangerschaft, Geburt und der ersten Zeit danach befragt. Die frischgebackenen Mütter plaudern ganz offen über ihre persönlichen Erfahrungen und geben bereitwillig Auskuinft über intime Dinge wie Partnerschaft, vorherige Abtreibungen oder auch die ganz großen Gefühlsschwankungen bei der Geburt eines kranken Kindes. Verstärkt wird diese intime Atmosphäre durch die sehr einfühlsamen Fotos, die der Autor vor jedem Interview mit den Müttern gemacht hat. Meier ist es sehr gut gelungen, all diese Schilderungen lebendig und in der Sprache authentisch wiederzugeben.

 
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